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GESCHICHTE
Kuba wurde am 28. Oktober 1492 von Christoph Kolumbus auf seiner ersten Reise in die Neue Welt entdeckt und Juana getauft. Vor der Eroberung durch die Europäer lebten 60.000 bis 300.000 Indianer auf Kuba. Wer die erste Welle der Eroberung überlebte, starb bald darauf an eingeschleppten Krankheiten, oder den miserablen Lebensbedingungen in die die Einwohner gezwungen wurden. Im Spanisch-Amerikanischen Krieg okkupierten die USA 1898 die spanische Kolonie und gewährten ihr vier Jahre später 1902 eine teilweise Autonomie. Im 20. Jahrhundert gab es wie in vielen anderen Ländern Mittel- und Südamerikas viele Regierungen, die meist nur von kurzer Dauer waren. 1940 kam Fulgencio Batista ins Amt, wurde jedoch 1944 wieder abgewählt und wurde Armee-Chef. Kuba entwickelt sich in den vierziger und fünfziger Jahren zu einem beliebten Urlaubsziel für US-Amerikaner. Mit seinem Putsch 1952 errichtete Fulgencio Batista eine Militär-Diktatur. In einem ersten Versuch griff Fidel Castro 1953 die Moncada Kaserne an, wurde jedoch gefangen genommen. Nach einer Generalamnestie Batistas reiste Castro nach Mexiko um dort die Revolution zu organisieren. Er kehrte im November 1956 mit 82 Kämpfern, unter ihnen Che Guevara, auf einem Motorboot namens “Granma” zurück. Es gelang ihnen am 1. Januar 1959 die Macht an sich zu reißen. Im Laufe der nächsten Jahre näherte sich Fidel Castro immer mehr dem kommunistischen Staatenblock an. „ Wir Kubaner sind wie die Delfine. Das Wasser steht uns bis zum Hals, und wir lachen immer noch und tanzen über dem Meer“, sagt der Dichter Nicolás Guillén über seine Heimat. Das Leben in Kuba ist zur Zeit wahrlich nicht immer leicht, viele Mängel beherrschen den Alltag. Die Kubaner haben aber eine wunderbare Mentalität. Das Leben, so hart es manchmal ist, wird auch mit viel Humor, Fröhlichkeit und vor allem mit starkem Willen zum Überleben der Revolution auf Kuba geprägt. Trotz der verschiedenen Wirbelstürme, die mit verheerenden Folgen über Kuba gerast sind und der großen Dürre, welche die seit ca. drei Jahren ausbleibenden Regenfälle in Mittel- und Ostkuba verursachen, werden von Seiten der Regierung große Anstrengungen unternommen, um das Leben der Kubaner zu verbessern. Die Gehälter wurden angehoben, die Pensionen wurden verdoppelt. Trotzdem, es bleibt für die Kubaner noch vieles zu tun.
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